Wie und warum ich einen Schlussstrich gezogen habe

Wie und warum ich einen Schlussstrich gezogen habe

Ich habe lange überlegt, ob ich so einen Beitrag bei mir auf dem Blog überhaupt haben möchte. Ich möchte eigentlich keine schlechte Stimmung verbreiten, aber es tut so gut, die Sachen einmal loszuwerden und sie auch abzuschließen, dass ich es einfach musste.

Wie ihr wisst habe ich letztes Jahr im Juni meine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte abgeschlossen. Danach wurde ich von der Tochtergesellschaft meiner Kanzlei übernommen als Assistentin.

 

Jetzt also nach fast 8 Monaten habe ich jedoch festgestellt, dass ich mich hier nicht weiterentwickeln kann. Teilweise ist das sicherlich auch mein eigener Verdienst aber auch der Verdienst einiger Menschen im Unternehmen.

 

Ich war jetzt über 4 Jahre in dem Unternehmen und kann es einigen Leuten immer noch nicht recht machen. Das hat sicher auch viel mit Sympathie zu tun, aber ich bin ein sehr emotionaler Mensch, der sich Sachen leicht zu Herzen nimmt.

 

Ich weiß, dass ist eher eine semi-gute Eigenschaft im Berufsleben, aber das gehört eben zu mir so wie all meine anderen charakterlichen Züge.

 

Wie oft ich nach Hause gekommen bin, nach Feedbackgesprächen und einfach geheult habe, weil ich einiges von dem Feedback nicht verstanden habe, weil ich von allen anderen im Unternehmen immer eine andere Resonanz bekommen habe.

 

Deshalb habe ich die Entscheidung getroffen zu kündigen. Das ist und war für mich schwieriger als gedacht. Auch wenn ich jetzt mit der Entscheidung unglaublich glücklich und erleichtert bin!

Man sagt ja nicht umsonst, dass man sich von Dingen trennen soll, die einen nicht glücklich machen.

 

Es hat für mich wirklich lange gedauert, bis ich wirklich mit dem Gedanken, dass ich unglücklich bin ins Reine gekommen bin, wenn ihr wisst was ich meine.

Es gab für mich immer meine Up`s und Down`s in meinem Beruf, aber, dass es soweit kommt hätte ich nicht gedacht und vor allem auch nicht, dass es jetzt alles so schnell geht.

 

Doch ich empfinde diesen Schritt als wirklich wichtig für mich persönlich, denn so wie es jetzt war, habe ich mich eher „festgefahren“ als das ich mich noch hätte weiterentwickeln können und das ist doch gerade wichtig oder?

 

Wie seht ihr das? Habt ihr schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht? Was habt ihr dagegen unternommen?

 

xx Karo

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